Mittwoch, 19. Dezember 2012

Bewegung 27


Bewegung 27

Die Bewegung 27 soll hingegen eine gesellschaftspolitische Bewegung sein, die von mir gestartet wird. Mir ist es wichtig, dass es in jedem Land einen fairen Ausgleich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gibt. Auch dafür möchte ich noch einmal einige Ziele formulieren.

Ø  Wir benötigen mehr Selbständige und Unternehmer als Motoren der Wirtschaft.
Ø  Jedes Dorf und jede Stadt trägt dafür Verantwortung. Wenn möglich, sollte jedes Dorf und jede Stadt mehr Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, als gebraucht werden.
Ø  Jeder Mensch hat ein Recht auf Arbeit. Vollbeschäftigung entsteht auch durch das Teilen von Arbeit26 und durch den intelligenten Einsatz von Information.
Ø  Im 21. Jahrhundert sollten Mindestlöhne und faire Arbeitsbedingungen selbstverständlich sein. Ist es aber leider nicht. Niedriglöhne nur für diejenigen, die so etwas fordern.
Ø  Fairer Umgang zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Ø  Jedes Land benötigt ein Stabilitätsgesetz, in dem die vier Ziele der Wirtschaftspolitik festgelegt werden: Vollbeschäftigung, Preisniveaustabilität, angemessenes und stetiges Wachstum und Ausgleich zwischen Im- und Export. Kapital, Güter- und Dienstleistungsmärkte und Arbeitsmärkte bedürfen der Kontrolle.
Ø  Die Städte und Gemeinden müssen mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet sein.
Ø  Unsere Hauptverantwortung liegt in Deutschland, unsere Mitverantwortung in Europa und der Welt.
Ø  Wir sind das Volk

7 magere Jahre unter Merkel

http://jennyger.blog.de/2012/12/18/angela-merkel-sieben-magere-jahre-15333426/

Montag, 17. Dezember 2012

Zehn Gebote für eine erfolgreiche Privat- und Volkswirtschaft

Zehn Gebote für eine erfolgreiche Privat- und Volkswirtschaft 

Die zehn Gebote, die Gott den Menschen gegeben hat, sind damit nicht zu übertreffen. Aber vielleicht sind sie ein Anhaltspunkt für mehr Unternehmertum in unserer Stadt und in unserem Land.

Erstes Gebot: Du sollst die soziale Marktwirtschaft lieben, sie schafft Handlungsfreiräume und kann eine Menge leisten.
Zweites Gebot: Du sollst dich selbständig machen und eine Firma gründen.
Drittes Gebot: Arbeitgeber müssen kleine finanzielle Vorteile haben, damit jeder den Wunsch hat, Arbeitgeber zu sein. 
Viertes Gebot: Denke nach und entwickle Ideen. Ein Volk von Unternehmern werden wir nur mit Erfindungsreichtum und Mut. 
Fünftes Gebot: Verlagere deine Produktion nicht ins Ausland. 
Sechstes Gebot: Überschlage deine Kosten und mache keine falschen Preise. 
Siebtes Gebot: Die Verkaufsleistung ist genauso wichtig, wie die Produktionsleistung und wie das Produkt. Entwickle deine Leistungen ständig weiter.
Achtes Gebot: Behandle deine Mitarbeiter und die Umwelt nach bestem Wissen und Gewissen. 
Neuntes Gebot: Großunternehmen sind, wenn möglich, zu begrenzen und zu vermeiden, damit möglichst viele Unternehmer eine Chance auf den Märkten haben und damit keine Marktmacht entsteht. 
Zehntes Gebot: Betrachte dein ganzes Leben als Waage. Was du an sozialen Leistungen erhältst, gib wenn möglich, wieder zurück. Es gibt klar definierte Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche –dies gilt auch für Politiker. 

US Zentralbank befürchtet Bankenkrise in Europa

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/12/48868/

Freitag, 7. Dezember 2012

Weltweite Lohnentwicklung

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/krise-daempft-lohnentwicklung-1.17876719

Das magische Viereck jeder Volkswirtschaft


Das magische Viereck

Das ehemalige deutsche Stabilitätsgesetz17 sah vor, vier volkswirtschaftliche Ziele zu beachten und zu erreichen. Darauf wurde jeder Wirtschaftspolitiker festgelegt. Die Erreichung dieser Ziele hat auch jeder Wirtschaftspolitiker angestrebt. Nicht um der Ziele selbst willen, sondern um Wohlstand, Freiheit, Sicherheit und Vermögenswerte der Menschen zu schützen. Bis sich diese Ziele irgendwo in Europa verloren haben und ein unsägliches wirtschaftspolitisches Chaos begonnen hat18.

Die Erreichung und Beachtung dieser Ziele ist aber für jede Volkswirtschaft wichtig. Jede Volkswirtschaft hat diese Ziele zu beachten um Stabilität für die Wirtschaft und die Menschen zu erreichen.

 Diese Ziele sind:

Ø  Vollbeschäftigung
Ø  Stetiges Wachstum
Ø  Preisniveaustabilität
Ø  Außenwirtschaftliches
Gleichgewicht

Warum Vollbeschäftigung für die Menschen so wichtig ist, habe ich ja bereits erwähnt. Stetiges Wachstum führt zu mehr Wohlstand und sollte allen Bürgern gleichermaßen zu Gute kommen, leider ist dies oft nicht der Fall; nur einige profitieren und die anderen gehen leer aus. Preisniveaustabilität ist wichtig, um die ersparten Vermögenswerte vor Inflation zu schützen. Gerade wir Deutschen haben mit Inflationen üble Erfahrungen gemacht. Schließlich ist der Ausgleich zwischen Import und Export sehr wichtig, um auch zwischen den Völkern gerechte Strukturen zu haben. Zu diesen Größen gibt es natürlich weitaus mehr zu sagen. Ich möchte mich hier jedoch auf das Ziel der Vollbeschäftigung konzentrieren.

Neben diesen zuvor genannten volkswirtschaftlichen Größen, die eine Volkswirtschaft stets beachten muss und nicht aufgegeben werden dürfen, gibt es auch regionale und kommunale Steuerungsmöglichkeiten, die bisher von der Wirtschaftspolitik vernachlässigt worden sind. Hier sind meine Vorschläge und mein Konzept. Für mich ist und bleibt dieses Konzept eine Entwicklungsaufgabe bis sehr gute Ergebnisse damit erreicht werden. Deutschland benötigt einen neuen Beat und einen neuen Rhythmus.

Telekom plant Stellenabbau

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/12/48656/

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Das gute Beispiel von Oberland


Oberland

Ich weiß nicht, ob Sie das Oberland kennen? Ich kenne es auch nicht, ich habe es frei erfunden, um Ihnen an einem Beispiel zu verdeutlichen, wie Arbeitsvolumen, Arbeitszeit und Arbeitskräfteangebot die Vollbeschäftigung beeinflussen. Es sind ebenfalls Faktoren, die dringend von der Wirtschaftspolitik beachtet werden müssen.

Nehmen wir an, Sie sind Einwohner im Oberland. Im Oberland, ein kleines aber wunderschönes Land, leben friedliche und glückliche Menschen.
Im Oberland, gibt es ein Arbeitsvolumen (Arbeitsmenge einer Volkswirtschaft) von 1 Millionen Arbeitsstunden pro Tag. Sind diese Millionen Arbeitsstunden geleistet, dann sind alle bezahlten Arbeiten abgeschlossen. Im Oberland gibt es 200000 Arbeitskräfte, die alle sehr begabt sind und deshalb an jedem Arbeitsplatz arbeiten können. Die tägliche Arbeitszeit beträgt somit je Arbeitskraft fünf Stunden. Richtig, oder? Nach der Arbeit haben die Menschen viel Freizeit. Sie gehen feiern und schlafen viel und leben ihre Kreativität aus.

Nehmen wir weiter an, dass Arbeitsvolumen im Oberland würde sich verändern. Eine große Firma geht ins Ausland, weil sie dort günstiger produzieren kann und somit höhere Gewinne erwirtschaften kann. Diese Firma nimmt sozusagen 200000 Arbeitsstunden mit. Die Mitarbeiter können leider nicht mitkommen. Die Einwohner des Oberlandes teilen die verbleibenden 800000 Arbeitsstunden neu auf. Jetzt müssen die Einwohner nur noch 4 Stunden pro Tag arbeiten. Anders wäre es, wenn eine ausländische Firma aufgrund der hervorragenden weichen und harten Standortfaktoren in Oberland ihren Standort in Oberland wählen würde. Diese Firma würde 200000 Arbeitsstunden mitbringen. Bezogen auf die Anfangssituation, würde das Arbeitsvolumen nun 1.200000 Millionen Stunden betragen. Die 200000 Einwohner des Landes müssten dann 6 Stunden pro Tag arbeiten.

In einem anderen Fall hat ein Unternehmer ein neues Verfahren entwickelt, er hat den Produktionsvorgang rationalisiert. Dadurch fallen 100000 Arbeitsstunden weg. Die 200000 Einwohner müssen sich nun 900000 Arbeitsstunden teilen. Jeder Einwohner arbeitet nun 4,5 Stunden pro Tag.

Durch die Erfindung und Produktion eines neuen Produktes kommen hingegen 300000 Arbeitsstunden hinzu. Das Arbeitsvolumen beträgt nun 1.300000 Millionen Stunden. Die 200000 Arbeitskräfte leisten nun 6,5 Stunden täglich.

Das Arbeitsvolumen (die gesamte Arbeitsmenge) einer Volkswirtschaft steht also in einem
engen Zusammenhang zu den Arbeitsplätzen.
Ebenso deutlich sind die Zusammenhänge auch bei dem Arbeitszeitangebot und dem Arbeitskräfteangebot. In dem o.g. ersten Beispiel hat eine Firma 200000 Arbeitsstunden ins Ausland verlagert. Die Arbeitskräfte des Oberlandes müssen dann nur noch 4 Stunden täglich arbeiten, vorausgesetzt sie teilen Arbeitszeit und das Einkommen. Sie arbeiten 20% weniger und verdienen 20% weniger. Insgesamt sind die Bürger des Oberlandes ärmer geworden.

Das Einkommen von 200000 Arbeitsstunden entsteht nun im Ausland. Sind die Einwohner des Oberlandes in dieser Situation nicht bereit zu teilen, dann könnten 160 000 Menschen immer noch 5 Stunden pro Tag arbeiten    
(160 000 x 5 = 800 000 Arbeitsstunden), aber 40000 Menschen wären dann arbeitslos. Das Einkommen der Einwohner müsste trotzdem geteilt werden, um die 40000 Arbeitslosen zu finanzieren.

Im neuen Jahr kommen 10000 junge  oberländische Arbeitskräfte hinzu und 10000 Ausländer möchten ebenfalls gerne in Oberland arbeiten. Dadurch würde die Arbeitskräfteanzahl bezogen auf das erste Beispiel auf 220000 ansteigen. Die tägliche Arbeitszeit würde nun 4,545 Stunden betragen (1 Million Arbeitsstunden dividiert durch 220000 Arbeitskräfte).

Das Arbeitszeitangebot und das Arbeitskräfteangebot kann durch verschiedene Maßnahmen, wie Schulbesuch, Frühverrentung, Zuwanderungsquote, Ferienzeiten, mehr Unternehmertum, tägliche Arbeitszeiten u.a. sehr wohl verändert werden (s.o.).

Konsum Rückgang in der Krise

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/12/48629/

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Europäisierung und Globalisierung und Arbeitsmarkt


Europäisierung und Globalisierung

Die Grenzen eines Staates sind durchlässig: Tiere Krankheiten, Wasser, Luft, Informationen, Produkte und Dienstleistungen, Wissen, Kapital, Personen, Kriminalität und anderes passieren tagtäglich die Landesgrenzen. Ein positiver Austausch mit anderen Nationen ist auch erwünscht. Jeder Politiker ist jedoch auch verpflichtet, zunächst einmal den Nutzen des eigenen Volkes zu mehren. Mit anderen Worten, er ist verpflichtet, die Arbeitsplätze und den Wohlstand des eigenen Volkes zu erhalten. Dies geht nur, wenn er auch Instrumente (Gesetze) hat, mit denen er die Wirtschaft steuern kann.

Stellen Sie sich vor, ein Autofahrer würde sein Lenkrad wegwerfen und möchte trotzdem ein Ziel erreichen, dies funktioniert einfach nicht.

Genau das haben wir getan, als wir die sogenannten „Europäischen Freiheiten“ eingeführt haben. Freier Verkehr von Produkten und Dienstleistungen, freier Personenverkehr, freier Kapitalverkehr. Dadurch entstand eine Liberalisierung der Märkte und die Politik setzte ihr ganzes Vertrauen auf die Märkte

Genau an dieser Stelle hat die Wirtschaftspolitik eine Vielzahl von Steuerungsmöglichkeiten aus der Hand gegeben und die Quittung bekommen:

Im Jahr 2008 durch den Jahrhundertkollaps des Finanzsystems und die Krise ist noch nicht vorbei. Wie Sie wissen, werden die Rettungsschirme immer höher und weiter ausgedehnt. Die Quittung haben wir auch durch eine Vielzahl von prekären Arbeitsverhältnissen und durch die Rekordverschuldung von 2 Billionen Euro. Bereits 1990 hatten wir in unserem Land eine Arbeitslosigkeit, die bei ca. 2 Millionen Personen lag. Trotzdem sind seit 1990 Hunderttausende Ausländer zugewandert13 (s.o.). Wie ich meine, eine völlig unverantwortliche Politik. Die Arbeitslosenzahlen sind deshalb seit 1990 hoch geblieben. Für Willy Brandt war es 1973 noch selbstverständlich, einen Anwerbe Stopp zu verfügen und zunächst an die eigenen Leute zu denken. Niemand käme auf die Idee, Willy Brandt zu unterstellen, er sei ausländerfeindlich gewesen. Es hat eher etwas mit verantwortungsvollem Verhalten gegenüber dem eigenen Volk zu tun.
Es ist doch richtig, auch die subjektiven Gefühle und Ängste unserer eigenen Mitbürger ernst zu nehmen, also nicht nur die Gefühle und Ängste der ausländischen Mitbürger; die natürlich auch, aber eben auch unsere eigenen. Ich vertrete zudem die Auffassung, dass eine multikulturelle Gesellschaft eine kommunikationslose, zumindest eine kommunikationsbehinderte Gesellschaft ist, weil selten jemand in der Lage ist, zwei Sprachen perfekt zu sprechen. Wenn wir als deutsches Volk Ausländer integrieren14 wollen, die lange in unserem Land leben und gerne deutsche Staatsbürger sein wollen, dann ist der Arbeitsmarkt aus meiner Sicht schon ein zentrales Kriterium.

Als Gäste, die unser Land besuchen wollen, sind ausländische Mitbürger natürlich jederzeit herzlich willkommen. Die Fußball WM 2006 war wirklich ein gemeinsames und schönes Fest und wir als Deutsche waren gute Gastgeber.

Es ist meine feste Überzeugung, dass eine europäische Wirtschaftspolitik in der bisherigen Form der falsche Weg ist und wir die o.g. Freiheiten wieder zurückfahren müssen. Sie haben sich als falsch erwiesen. Und noch etwas, es hat genügend verantwortungsvolle Wirtschaftspolitiker gegeben, die von Anfang an vor solchen Fehlentwicklungen gewarnt haben15.

Die Schweiz und Norwegen sind wirtschaftlich sehr stark, obwohl sie sich nicht an dem Euro beteiligen. Die Schweizer und Norweger sind trotzdem eine offene Gesellschaft und nicht ausländerfeindlich. Lokales und nationales Handeln schafft Transparenz und stärkt die Verantwortung. Weltweites und internationales Handeln erschwert Transparenz und führt zu Verantwortungslosigkeit.

Für uns gilt dies auch: Unsere Hauptverantwortung liegt in Deutschland, unsere Mitverantwortung in Europa und der Welt – aber nicht umgekehrt.

Ein ständiges Überangebot an Arbeitskräften führt vor allem  zu sinkenden Löhnen und zu einer starken Position der Arbeitgeber. In manchen Ruhrgebietsstädten entsprechen die Arbeitslosenzahlen fast den Ausländerzahlen. Dafür darf man unseren ausländischen Mitbürgern keinen Vorwurf machen, aber verantwortungslosen Politikern schon.

Warum behaupten Arbeitgeber, dass sie Fachkräfte aus dem Ausland benötigen? Ist es nicht in Wirklichkeit so, dass vorwiegend Ausländer mit geringer Bildung und schlechten Deutschkenntnissen in unseren Betrieben beschäftigt werden?

Auch andere Völker sind verpflichtet, ihren Bürgern gute und faire Arbeitsverhältnisse anzubieten. Türken, Spanier und alle anderen. Darüber müssen wir auch einmal reden. Sogar viele Deutsche wandern mittlerweile aus, weil sie mehr Zukunft und Einkommen im Ausland erwarten. Es ist jedoch schön, Bürger eines Landes zu sein und Kultur und Sprache zu kennen.

Von Politikern wird gerne die Auffassung vertreten, dass die Globalisierung wie eine Naturgewalt über uns gekommen sei.  Es stimmt schon, dass wir durch die sozialen Netzwerke, durch Telekommunikation und durch moderne Verkehrsmittel besser vernetzt werden, aber die europäischen Freiheiten wurden von Politikern gestaltet.

Auf internationaler Ebene wurden der Handel mit Agrarerzeugnissen, mit Textilien und Bekleidung sowie große Bereiche des Dienstleistungshandels liberalisiert. Insbesondere wurde auch der Kapitalverkehr liberalisiert. Hätten wir nur auf James Tobin gehört, ein Wirtschaftsnobelpreisträger, der bereits in den 70er Jahren einen Steuersatz von einem Prozent auf alle Devisenmarkttransaktionen vorgeschlagen hat, um so Kapitalströme zu lenken und Spekulationen zu verhindern.

Es ist auch eine Schande, dass in den letzten Jahren so viel Produktion ins Ausland verlagert wurde. Es wurden auch Gesetze geschaffen, die es erleichtern, Eigentum an deutschen Firmen zu erwerben (Stichwort: Heuschrecken). Heuschrecken sind solche Investoren, die andere Firmen aufkaufen, die gesunden und gewinnbringenden Anteile „herausschneiden“ und den Rest der Firma plattmachen.

Unser Verantwortungsbereich bleibt Deutschland. Viele Hauseigentümer sind ja auch froh, dass sie einen Gartenzaun haben und haben trotzdem gute Beziehungen zu ihren Nachbarn. Gut nachbarschaftliche Beziehungen führen zu Frieden, Freiheit und Wohlstand.

Was mich an öffentlichen Diskussionen immer wieder wundert, ist der Umgang mit dem Thema Rassismus. Die Evolutionstheorie z.B. war von Anfang an rassistisch. Sie lehrt, dass sich Menschen von niederen Lebewesen hin zu höheren Lebewesen entwickelt haben: Von niederen Rassen hin zu höheren Rassen. Vom Affen zum Menschen.  Dass Mongolen und Afrikaner auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe stehen, als Europäer. Wenn Europa etwas gegen Rassismus tun möchte, dann soll es sich endlich mit dieser unsinnigen rassistischen Theorie auseinandersetzen. Leider wird diese Theorie aber an allen europäischen Schulen gelehrt. Als Christ glaube ich, dass Gott alle Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat und jedes Tier nach seiner Art16. Ich bin jedenfalls kein Verwandter von Küchenschaben.

Zurück zur Wirtschaftspolitik. Die unkontrollierte Öffnung unserer Volkswirtschaft hat Verwüstungen und irreparable Schäden hinterlassen.

Auseinandersetzung mit der Rolle der Finanzwirtschaft

http://www.blicklog.com/2012/12/05/ex-risikochef-der-deutschen-bank-fordert-starkere-gesellschaftliche-auseinandersetzung-uber-rolle-der-finanzwirtschaft/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Deutsche müssen wahrscheinlich Milliardenbeträge für Griechenland zahlen

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/12/48608/comment-page-1/#comment-123949

Montag, 3. Dezember 2012

Gehaltssteigerungen ganz offensichtlich nur für Topmanager

http://www.welt.de/wirtschaft/article110843675/Gehaltssteigerungen-seit-2005-nur-fuer-Top-Manager.html?wtmc=social

Die Lösung des Problems Arbeitslosigkeit


Die Lösung
des Problems
Arbeitslosigkeit
Arbeitslosigkeit kann nur gelöst werden, wenn es Instrumente gibt, die es erlauben, das Ziel hoher Beschäftigungsstand anzusteuern. Solche Instrumente müssen auf volkswirtschaftlicher aber auch auf regionaler Ebene vorhanden sein. Steuerung von Angebot und Nachfrage, Branchenarbeitskreise, Teilen, Expertenkreise, Regionaler Arbeitsmarktmanager sowie Vorteile durch Information sind dabei wesentliche Bausteine zur Lösung des Problems Arbeitslosigkeit.

 II. Die Lösung des Problems
    Arbeitslosigkeit

1. Der volkswirtschaftliche Rahmen

Angebot und Nachfrage

Leider ist es eine Tatsache, dass es in den sogenannten Planwirtschaften (z.B. ehemalige UDSSR und DDR) Staatsversagen gegeben hat. Dort gab es keine ausreichende Versorgung mit Produkten und Dienstleistungen. Ebenso gibt es in einer Marktwirtschaft auch Marktversagen. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel, obwohl das Ziel eines hohen Beschäftigungsstandes im ehemaligen „Stabilitätsgesetz“ eindeutig festgelegt war.

Solche Fehlentwicklungen werden hervorgerufen, durch private und politische Egoismen. Freie Marktwirtschaft führt eben nicht zu guten Ergebnissen für alle. Die Agenda 2010 hat vor allem die Arbeitnehmer zu Zugeständnissen gezwungen. Wie jedoch die Rente von den Millionen Minijobbern und Zeitarbeitern finanziert werden soll, hat mir bisher noch niemand erklärt. Welche Planungssicherheit hat eine junge Familie und wie fühlt sich ein junger Ehemann, der immer nur befristete Verträge angeboten bekommt?

Um solche unerwünschten Fehlentwicklungen zu vermeiden, muss der Staat deshalb steuernd eingreifen. Der Staat hat also nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht einen vernünftigen volkswirtschaftlichen Rahmen vorzugeben. Der Staat hat insbesondere die Möglichkeit Angebot und Nachfrage zu steuern, um das Ziel der Vollbeschäftigung zu erreichen. Angebot und Nachfrage bestimmen nämlich das Niveau von Einkommen und Beschäftigung und somit auch das Arbeitsvolumen (sämtliche geleistete Arbeitsstunden einer Volkswirtschaft) und die Arbeitsplatzentwicklung in unserem Land. Jede einzelne Nachfragekomponente und Angebotskomponente ist sozusagen eine wirtschaftspolitische Stellschraube.

Die Nachfragekomponenten

Es gibt vier Nachfragekomponenten, die in einer Volkswirtschaft wirksam werden:
Ø  Nachfrage der privaten Haushalte

Ø  Nachfrage der Unternehmen

Ø  Nachfrage des Staates

Ø  Nachfrage aus dem Ausland
(Export minus Import)

Nachfrage der privaten Haushalte

Ihnen allen ist bekannt, welche Produkte und Dienstleistungen ein privater Haushalt monatlich einkauft: Käse, Wurst, Obst, Benzin, Möbel, Strom, Telefondienst, Fernsehen, Friseurdienste, Arztdienste, Konzert, Wohnen, Software, Internet, Laptops usw. Durch den Einkauf dieser Produkte und Dienstleistungen finanziert ein privater Haushalt Arbeitsplätze.
Der Staat hat die Möglichkeit, das Einkommen eines privaten Haushalts zu verändern, indem er z.B. Kindergeld verteilt, Erziehungsgeld gewährt, die Lohnsteuerhöhe und Umsatzsteuerhöhe bestimmt, Zuschüsse zum Bau einer Eigentumswohnung gibt usw. Arbeitsplätze in Deutschland werden besonders dann gefördert, wenn der Bürger sein Einkommen für Produkte ausgibt, die auch im Inland hergestellt werden. Also „Made in Germany“.

Nachfrage der Unternehmen

Unternehmen sind in ihrem Einkaufsverhalten etwas anders als private Haushalte. Sie kaufen eher Investitionsgüter ein: Maschinen, Roboter, Gebäude, Arbeitsleistungen von Mitarbeitern, Rohstoffe, Rechte und Lizenzen usw. So werden z.B. auch durch den Einkauf von Investitionsgütern Arbeitsplätze geschaffen. Die Inhaber eines Stahlwerkes kaufen vielleicht einen Hochofen, ein Landwirt einen Traktor und ein Spediteur einen LKW.

Der Staat kann auch Investitionen steuern, etwa durch Investitionszulagen und Abschreibungsmöglichkeiten. Diese Instrumente sind auf dem heimischen Arbeitsmarkt besonders wirksam, wenn die Investitionsgüter ebenfalls in Deutschland produziert werden.

Auch Organisationen und Vereine treten als Nachfrager auf.

Nachfrage des Staates

Der Staat tritt ebenfalls als Nachfrager auf. Der Staat baut Straßen, errichtet Schulen, organisiert in vielen Städten die Müllabfuhr, stattet die Polizei mit Fahrzeugen aus, kauft militärische Produkte usw.

Der Staat finanziert seine Ausgaben über Steuern, Kredite und Gebühren. Mit seinen Ausgaben kann der Staat ebenfalls Arbeitsplätze schaffen. Es gibt auch einen theoretischen Ansatz von J.M. Keynes, der besagt, dass der Staat in Zeiten schwacher Konjunktur ganz gezielt Nachfrage und damit Beschäftigung schaffen soll. Dies wurde auch von der Regierung in der Bundesrepublik Deutschland praktiziert, als die Finanzkrise 2008 einen schweren konjunkturellen Einbruch verursachte. Der Staat gab in dieser Situation jedem Autobesitzer einen Zuschuss, wenn er im Gegenzug sein altes Automodell verschrotten ließ. Diese Vorgehensweise war sehr wirksam und führte dazu, dass die Autoindustrie diese schwere Zeit überlebte und in Verbindung mit Kurzarbeit viele Arbeitsplätze gesichert wurden.

Inzwischen haben wir jedoch auch eine Rekordstaatsverschuldung von 2 Billionen Euro. Jeder Bürger ist mit über 20000 Euro verschuldet12.

Nachfrage aus dem Ausland (Export minus Import)

Alle Güter und Dienstleistungen, die exportiert werden, schaffen Arbeitsplätze im Inland. Alle Güter und Dienstleistungen, die importiert werden, schaffen Arbeitsplätze im Ausland.
Wenn man die exportierten und importierten Güter und Dienstleistungen miteinander verrechnet, entsteht ein „Arbeitsplatzsaldo“. Exportieren wir als Bundesrepublik Deutschland  mehr Güter und Dienstleistungen, als wir importieren, dann entstehen bei uns mehr Arbeitsplätze als im Ausland, d.h. das Ausland finanziert mit seinen Einkäufen mehr Arbeitsplätze bei uns, als wir dort. Als „Exportweltmeister“ trifft dies momentan auf unser Land zu. Würden wir als Bundesrepublik mehr importieren als wir exportieren, dann würden im Ausland mehr Arbeitsplätze entstehen als bei uns.

Der Staat hat auch die Möglichkeit, mit seinen Instrumenten, den Import und den Export zu beeinflussen und damit auch die Arbeitsplätze in unserem Land. Als es die BSE Krise in Großbritannien gab, wurde z.B. die Einfuhr von britischem Rindfleisch verboten. Gut für die deutschen Schlachthäuser und Metzger. Werden Normierungen für Bananen und Gurken eingeführt, wie dies tatsächlich schon geschehen ist, dann kommt eben nicht mehr jede Banane ins Land. Gibt es eine Aufwertung unserer Währung, dann werden unsere Produkte teurer und werden nicht mehr so oft gekauft.

Angebot

Der Staat kann auch die Angebotsseite verbessern, d.h. er kann die Bedingungen für Unternehmen verbessern. Der Staat kann damit mehr Lust auf Unternehmertum machen. In der Regel ist damit eine Verbesserung der Kostenstruktur von Unternehmen gemeint: Niedrige Zinssätze, niedrige Lohn- und Lohnnebenkosten, niedrige Steuersätze, niedrige Energiekosten usw. In diese Richtung ging die Agenda 2010. Dadurch wurden zwar mehr Beschäftigungsverhältnisse geschaffen, aber vor allem im Teilzeitbereich und über Leiharbeit mit oft üblen Folgen für die Beschäftigten.

Leider sind fast alle Unternehmer, Unternehmensberater und Politiker auf das Kostenelement fixiert und nicht auf die kreative und schöpferische Seite. Existenzgründermessen oder Erfindertage sollte es in jedem Kindergarten, in jeder Schule, in jedem Betrieb, an jeder Universität und in jeder Stadt geben. Eine gute Idee haben ist besser, als lebenslang knochenhart zu arbeiten. Ein gutes Produkt ist besser als ein nur billiges Produkt.

EU zahlt für französisches Stahlwerk

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/12/48564/